Mit Yoga den Herausforderungen des Alltags begegnen
Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan ist eine von vielen Yogaformen, die aber alle eines gemeinsam haben: ein Verständnis darüber zu erhalten, dass Körper, Geist und Seele verschiedene Ebenen des Seins sind, die sich gegenseitig beeinflussen.
Kundalini ist die allem Lebendigen innewohnende Lebensenergie, vergleichbar z.B. mit Chi, einem Begriff aus der Chinesischen Medizin oder dem Aikido, in Japan verwurzelt.
Durch Yogaübungen, eine gezielte Atemführung und Meditation wird diese Lebensenergie aktiviert, so dass man sich vital und frisch fühlt und das Leben, von einer inneren Kraft genährt, nicht nur „absolviert“, sondern auch genossen werden kann. Dieser Lebensstrom, vergleichbar mit einer munteren Quelle, fördert die Durchblutung, stärkt das Drüsen- , das Nerven- und das Immunsystem. Eine solcherart körperliche Wachheit ist ein guter Nährboden, auf dem sich geistige Fitness, emotionale Ausgeglichenheit und Lebensfreude ausbreiten können. Die Anfälligkeit für stressbedingte u.a. Krankheiten sinkt.
Zudem wird ein Gefühl der inneren Ruhe und Entspannung und damit auch eine Haltung der Gelassenheit spürbar – ein Anker in unserer schnelllebigen Zeit, in der die eigenen Bedürfnisse der Seele oft nicht mehr wahrgenommen werden können.
Schon wenige Minuten Yogapraxis genügen, und die Wellen des Geistes, der sich in endlosen Kreisen mit den Alltagsproblemen beschäftigt, glätten sich, so dass man durch die gedanklich beruhigte Oberfläche zu sich selbst finden kann. Ein Zustand, der unabhängiger macht von äußeren Bedingungen und Einflüssen, ein Zustand, der es sogar ermöglicht, diese in sich zu integrieren und dabei trotzdem authentisch und zuversichtlich zu sein.
Kundalini Yoga ist deshalb geeignet für die beanspruchten Menschen der heutigen Zeit, die mit einem 90- minütigen Aufwand/Woche eine große Wirkung erzielen wollen.
Die Übungen sind einfach aber sehr effektiv. Sie können auch von den Menschen bewältigt werden , die sich unbeweglich oder anderweitig eingeschränkt fühlen. Es kommt nicht vordergründig auf die Akkuratesse der Haltungen an, es gilt vielmehr, diese fernöstliche Disziplin mit unserem Alltag zu verbinden und eigene Erfahrungen machen zu dürfen.